Die Jury

 
  Masen Abou-Dakn
Liedermacher, Songtexter, Autor, Dozent für populäre Musik

Masen ist textender Sänger, Dialogautor und -regisseur. Er lebt in Berlin und unterrichtet Songtexten, Songdramaturgie und Künstlerprofil-Entwicklung u.a. an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim.

In den 1980ern spielte er neben dem Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation noch in instrumentalen Jazz-Formationen, bevor er dann mit Ende 20 die Stimme als seine eigentliche und wesentliche Ausdrucksform entdeckte. Verschiedenen Ausprägungen des Pop – erst auf Englisch, dann auf Deutsch – hat Masen Abou-Dakn seitdem in eigenen Formationen vertreten, sei es Liedermacher-Pop, Chanson-Bossa oder aktuell als Sänger/Songschreiber. Poesie und Prosa gehören seitdem zu seinen Leidenschaften – auch und gerade wenn er sie in Musik setzen kann. So schreibt, denkt und singt er „zwischen den Zeilen“ über Themen des Lebens, die berühren. Über die Jahre vervollkommnete er sein künstlerisches Wissen nicht nur in Popularmusik, sondern auch in Regie- und Schauspielerführung bei Regisseur und Schauspieler Wolfgang Mentzel. Die Synchronisation von fremdsprachigen Serien und Filmen gehört ebenso zu seinem breit gefächerten Aufgabenrepertoire.

Seine aktuelle CD “Wenn schon suchen, dann das Glück” wurde 2011 im Bereich Lied für den Quartalspreis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Er gewann u.a. den Publikumspreis des Deutschen Chansonpreises Zarah 2002, den Förderpreis der SWR-Liederbestenliste 2003 und den Endemol Autorenwettbewerb 2006. In der Begründung der Preisvergabe des SWR stehen seine unaufdringlichen, teils auch selbstironischen Texte im Vordergrund, denen er mit seinen Vertonungen einen ganz eigenen musikalischen Stil gegeben hat. Sein Buch „Songtexte schreiben – Handwerk und Dramaturgie “ ist das erste deutsche Fachbuch zum Thema und seit Jahren eines der erfolgreichsten Musiktheoriebücher auf dem deutschsprachigen Markt. Weitere Infos unter www.masen.de und www.songtext-workshop.de.


 

 
  Ruben Loos
Musikproduzent, Musikmanager

Guano Apes, Subway To Sally oder Revolverheld – diese und viele andere Künstler können sich die Produzenten von AudioArtists, einer Agentur für Musikproduzenten bereits in die Referenzen schreiben. Inhaber Ruben Loos bringt die kreativen, stilbewussten Producer mit anspruchsvollen Künstlern zusammen und versteht sich als beratende Schnittstelle zwischen Kunst und Business.

Den Einstieg ins Musikbusiness gelang Ruben Loos als Schlagzeuger. Nach seinem Musikstudium an der Future Music School in Aschaffenburg 1998 gründete er die Band Eat No Fish, mit der er in den Folgejahren drei Alben veröffentlichte (zwei davon beim Major Virgin Records) und über 300 Shows in ganz Europa spielte. Im Anschluss an die Musikerkarriere wechselte er 2004 die Seiten im Business und übernahm bis 2009 das Management im Horus Sound Studio Hannover.
Neben dem Produzentenmanagement gibt Ruben Loos heute auch Seminare in Zeit- und Geldmanagement für Kreative.
 


 

 
  Oswald "Osssy" Pfeiffer
Musiker, Multi-Instrumentalist, Komponist, Produzent

Oswald "Osssy" Pfeiffer kann bei weitem nicht nur Hannovers Traditionsclub mit „96, alte Liebe“ besingen. Hinter „Osssy“ Pfeiffer verbirgt sich ein begnadeter Musiker und Produzent.
1970 in Beirut geboren, sah er schon früh sprichwörtlich die weite musikalische Welt: Mama ägyptische Balletttänzerin mit Hang zum Klavier an den Opern in Kairo und Alexandria, Papa internationaler deutscher Geschäftsmann mit Akkordeon-Leidenschaft. Dazwischen Oswald als musikalischer Autodidakt überall dort, wo sich die Familie niederließ: Ägypten, Libanon, Malta, Philippinen und Irak. Ab 1985 dann kam Deutschland, zunächst am Bodensee die ersten eigenen professionellen Instrumente und Kontakte in die Jazz-Szene. Der Entschluss stand nun fest: Musik machen!

Seit 1988/89 ist Oswald Pfeiffer in Hannover, lernte Schlagzeug und wurde von Lebensgefährtin und Musikpartnerin Anca Graterol in die örtliche Musikszene eingeführt. Die Band „Big Mama & The Kids“ war dann sein zu Hause, Gigs und Tourneen folgten u.a. mit Melissa Etheridge, Jethro Tull oder Fanta 4. Seine zweite Leidenschaft ist das Tonstudio, wo er sich austobt nach Herzenslust – Zusammenarbeit und wichtige Impulse im „Frida Park Studio“ Hannover mit dem Gitarristen Steve Mann und Anca Graterol inklusive. Die Frucht all dessen: nationale und internationale Zusammenarbeit mit Künstlern jeden Genres, von Gunter Gabriel bis Fury in the Slaughterhouse. Und schließlich produziert er nun „SERUM“ – die erste eigene Platte, zugleich sein musikbiographisches Lebenselixier. Weitere Infos unter www.osmator.com.



 

 
  Tim Frühling
Radiomoderator bei hr3

Das Radio ist sein Zuhause: Tim Frühling ist mit seinen 36 Jahren schon ein „alter Hase“ in diesem Medium. Ob Morningshow, Nachrichtensprecher oder Mittagssendung „hr3-extra“: Überall, wo es um´s Moderieren geht, ist Tim am Zug. Der gebürtige Wolfenbütteler ist seit 5 Jahren Moderator beim hessischen Rock & Pop-Radio hr3. Dort moderiert er montags bis freitags die Mittagssendung „hr3-extra“.

Davor hat er über 8 Jahre für YOU FM moderiert, die Jugendwelle des Hessischen Rundfunks. Für den Kölner Sender 1LIVE las er außerdem die Nachrichten. Daneben arbeitet er als Wettermoderator für das hr-fernsehen und die ARD. Auch in der Eventmoderation konnte Tim Frühling Erfahrungen sammeln, so bspw. beim Schlossgrabenfest in Darmstadt 2009. Im selben Jahr kommentierte er den Eurovision Song Contest aus Moskau. Auch 2010 war er in Oslo dabei und kommentierte für das Radio, als Lena den Grand Prix nach Deutschland holte. Tim Frühling lebt seit 15 Jahren in Frankfurt.



 

 
  Axel vom Bruch
Musikredakteur bei N-JOY

Axel vom Bruch wurde 1963 in Bremen geboren. Aufgewachsen in Berlin absolvierte er nach der Schule eine Ausbildung zum Grafik-Designer. Daneben arbeitete Axel vom Bruch als DJ in der Berliner Clubszene und als freier Mitarbeiter in der Musikredaktion beim jungen Radiosender RIAS 2. Von 1993 bis 2000 war er freier Mitarbeiter in der Musikredaktion von N-JOY in Hamburg und von 2000 bis 2001 Musikchef bei VIVA 1 in Köln. 2001 zog es Axel vom Bruch zurück nach Hamburg: Dort war er von 2001 bis 2002 als A&R-Manager bei EDEL Records tätig. Seit 2003 ist Axel vom Bruch wieder Musikredakteur bei N-JOY.


 

 
  Martin Kleemann
Geschäftsführender Gesellschafter bei Artist Station Records

Martin Kleemann studierte zunächst an der Universität Kassel Wirtschaftswissenschaften, bevor er sich näher mit der Musikbranche beschäftigte. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter von Artist Station Records, einer künstlerorientierten Alternative zur klassischen Recordcompany (u.a. Eloy, Picture, Kontrust). Das Label richtet sich als „Agentur für Labeldienstleistungen“ an Bands und Künstler, die ihre Musik unabhängig aber mit professionellem Hintergrund produzieren und veröffentlichen wollen. Als Teil des Artist Station-Netzwerks unterstützt das Label die Künstler dabei, Wege ins Musikbusiness zu finden. Wer sich bewusster und erfolgreicher auf dem Musikmarkt positionieren will, profitiert vom Artist Station-Netzwerk . So bietet Artist Station Records für Bands oder Solokünstler professionelle künstlerisch-strategische Unterstützung u.a. in Produktion, Vermarktung, Management oder Artist Development. 

Außerdem ist Martin Kleemann Seminarentwickler und freier Dozent für die Bereiche Kreativwirtschaft, Kultur- und Künstlerförderung sowie Marketing und Kommunikation. Zudem war er viele Jahre Promotionleiter und erarbeitete u.a. für folgende Künstler Gold-Auszeichnungen und Top 10- Charterfolge: Led Zeppelin, Rolling Stones, Peter Gabriel, AC/DC, Live Aid, Iron Maiden, Eagles.
     
     






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